Wie sieht eine Therapiesitzung mit Hypnos?

Ihr individuelles Ich wird auf besondere Weise gewürdigt und respektiert. Dieses Vertrauen zwischen Klient und Therapeut kann schließlich zum Gelingen einer guten Trancearbeit beitragen. In der Hypnotherapie werden bewusste und unbewusste Prozesse angesprochen und deren Kräfte für die Zielerreichung gebündelt. Der Klient kontrolliert selbst, welche der erarbeiteten Ideen und Lösungen er annimmt.

 

Mein Ansatz:

Mein Ansatz ist es, zuallererst den Menschen mit allem anzunehmen, was er mitbringt. Das heißt, zuhören und alle Anteile würdigen, ohne diese zu bewerten. Gemeinsam werden wir Lösungen und Ressourcen erarbeiten und immer dann die Hypnose einsetzen, wenn die Unterstützung des Unbewussten hilfreich sein kann.

Der Gesprächsanteil in dieser Therapieform ist hoch und ein wichtiger Teil der Hypnotherapie. Der Anteil an Trancearbeit kann Sitzung zu Sitzung variieren und wird individuell angepasst.

Ich erläutere und bespreche im Vorhinein die von mir ausgewählten Therapietechniken mit Ihnen, setze diese aber nur ein, wenn Sie damit einverstanden sind. Sie haben während der hypnotherapeutischen Sitzung stets die Kontrolle und werden sich nur so weit in Trance begeben, wie es ihr Sicherheitsgefühl in der jeweiligen Situation erlaubt.

Ablauf:

Der Ablauf gestaltet sich meist so, dass zunächst ein Thema bearbeitet wird und dann gegebenenfalls durch Hypnose vertieft werden kann. Dabei kann die Perspektive gewechselt werden: Sie können auf eine symbolische Ebene gehen, sich an ein gutes Gefühl erinnern, mit allen Sinnen etwas positiv Erlebtes wahrnehmen, um es in die Gegenwart mitzunehmen, eine schwere Situation noch einmal mit Abstand betrachten und in einen neuen Kontext setzen. Dabei kann der Klient sagen und zeigen, was er erlebt und was ihm wichtig ist und damit die Richtung der Behandlung bestimmen, so dass sich während der Trance eine intensive Kooperation zwischen Therapeut und Klient entwickelt.

Nach jeder Trance erfolgt eine behutsame und gründliche Reorientierung, in der der Klient sich wieder für seine aktuelle, alltägliche Lebenswelt öffnet.

Ich unterstütze die inneren Prozesse auch damit, die Aufmerksamkeit auch auf körperliche Phänomene zu richten, sich z.B. damit zu beschäftigen, wo sich ein psychischer Schmerz auch im Körper fühlbar zeigt. Besonders bei Ängsten und psychosomatischen Symptomen kann das sehr unterstützend sein.